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Nachhaltiges Handeln bei KnaufDie Zukunft gehört einer genialen Bauweise

Verantwortlich denken und handeln

Für Knauf als Familienunternehmen ist Nachhaltigkeit traditionell gelebte Wirklichkeit und fest in den Unternehmenswerten verankert. Diesen Werten verpflichtet zu sein, bedeutet, Verantwortung zu übernehmen: für Kunden, den Schutz der Umwelt und der Mitarbeiter.

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Nachhaltigkeit mit Knauf

Bauen verändert die Lebensräume des Menschen. Zukunft aktiv zu gestalten ist deshalb für Knauf als führendem Anbieter von Baustoffen ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie.

Nachhaltigkeit bedeutet für Knauf die ganzheitliche Betrachtung der technischen Leistungsfähigkeit von Produkten und Systemen, ökonomischer, ökologischer und soziokultureller Aspekte wie auch den schonenden Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen.

Knauf stellt seinen Marktpartnern deshalb vielfältige Informationen zu Verfügung, die ihnen bei der Wahl der passenden Bauweisen und Produkte für die Optimierung der Nachhaltigkeit von Gebäuden helfen.

Weitere Informationen dazu gibt es auf www.Knauf-Blue.de

Bedeutung von Nachhaltigkeit

3 Säulen der Nachhaltigkeit

„Dauerhafte Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.“ Brundtland-Bericht (1987)

Gesellschaftlich verantwortliches Handeln

Wir müssen nachfolgenden Generationen ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge hinterlassen. Das ist unser Ansporn, denn heute nachhaltig Handeln heißt zukunftsfähig Wirtschaften.

Ökonomie, Ökologie und soziale Aspekte sind kein Widerspruch. Nachhaltige Entwicklung verknüpft die drei Bereiche miteinander. Das 3-Säulen Modell veranschaulicht deutlich diesen ganzheitlichen Ansatz. Es geht um mehr als reine Ökologie, eben um die konsequente Weiterentwicklung vom „Green“ zum „Blue Building“.

Die Zukunft gehört einer genialen Bauweise

Die Themenfelder Ökologie, Ökonomie, soziokulturelle und funktionale Qualität, Technik, Prozessqualität und Standort

Wer ist nicht schon genervt von den Meldungen rund um steigende Arbeitslosenzahlen, Energieverteuerung und CO2-Verschwendung? Wer hat schon etwas gehört von CO2-Zertifikaten bzw. -Steuer. Die Industrie zahlt bereits dafür, jeder Einzelne wird es noch zu spüren bekommen. Wir können Energie und CO2 einsparen, denn wir haben nun eine Lösung gegen die Krise. Leichtbaukonstruktionen haben durch den geringen Materialeinsatz (15% der Masse im Vergleich zum herkömmlichen Bauen) ökologische Vorteile. Durch die geniale Bauweise wird entsprechend der OI3-Berechnung, wie sie in den Bauförderungsprogrammen enthalten ist, CO2 eingespart. Durch hoch isolierte Baukörper (Niedrigenegie-Passivhaus) wird der Heizwärmebedarf während der Nutzungszeit auf ein Minimum reduziert. Geniale Baukonstruktionen werden nach ihrer Nutzung einer sauberen Wiederverwertung zugeführt:

  • Wiederverwertung der Elemente
  • Trennen der Baustoffe-Wiederverwertung der Baustoffe

Nur diese Konstruktionen versprechen maximales ökologisches und ökonomisches Bauen.

Es ist höchste Zeit, die vorhandenen Gebäude auf einen modernen Energiestandard zu bringen, dafür schlagen wir entsprechende Sanierungsprogramme vor:

Grundsätzlich kann man die Energiekennzahlen eines Gebäudes durch Isolierung außen oder innen verbessern. Gleichzeitig sollten die Fenster getauscht oder verbessert, sowie die oberste und unterste Gebäudedecken isoliert werden. Nur so sind signifikante Energieeinsparungen zu erzielen. Die Armortisierung dieser Investitionen liegt zwischen 10 und 15 Jahren.

Die Fassadesanierung kann außen durch das Aufbringen einer neuen vorgehängten Fassade mit Leichtzementplatten oder mit vorgehängten, kompletten Holzrahmenelementen erfolgen. Diese vorgehängten Elemente können neben Isolierung und Wetterschutz auch die kontrollierte Wohnraumbelüftung führen. Umbauten im Innenbereich sind dann nur beschränkt nötig.

Muss die Isolierung innen erfolgen, gibt es entsprechende Leichtbau-Systeme: Vorsatzschalen und Trockenputz sind ja alt bekannt, wobei auf die richtige Einbringung einer Dampfsperre zu achten ist. Für entsprechende Isolierputze haben die namhaften Putzhersteller dampfdiffusionsoffene Putz-Systeme im Programm, die eine Dampfsperre nicht erforderlich machen.

Durch entsprechende Maßnahmen sind die Energiekennzahlen eines Gebäudes durchaus auf ein Zehntel (-90 %) zu reduzieren.

Baubiologie als Selbstverständlichkeit

Die Verbraucher von heute erwarten neben einer hochwertigen Produktqualität auch Nachweise über die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Produkte, die sie verwenden.

Deshalb wurden schon für fast alle Produktgruppen Prüfkriterien erarbeitet, die in der Lage sind deren unbedenklichen Einsatz im täglichen Leben zu messen. Früher ist dem gesundheitlichen Aspekt zu wenig Beachtung geschenkt worden, da vorwiegend technische Eigenschaften überprüft und bewertet wurden.

Knauf jedoch lässt seine Produkte vom Institut für Baubiologie in Rosenheim (IBR) sowie vom Österreichischen Institut für Baubiologie und -ökologie (IBO) überprüfen, denn was als Selbstverständlichkeit angesehen wird, sollte trotzdem einer regelmäßigen Untersuchung unterworfen werden. Bei der Prüfung werden neben den gesundheitlichen und biologischen Auswirkungen auf den Menschen auch die Umweltverträglichkeit der Produkte bei der Verarbeitung und Benutzung berücksichtigt.

Das vom IBO bzw. IBR verliehene Prüfsiegel soll dem umweltbewussten Konsumenten nicht nur die Möglichkeit bieten, sich in seiner Wohnumwelt vor gesundheitlichen Auswirkungen durch Baustoffe und Einrichtungsgegenstände zu schützen, sondern ermöglicht ihm auch, seine Auswahl so zu treffen, dass er sich in seinem Wohnbereich wohl fühlt. Aber auch den Herstellern wird mit diesem Zertifikat die Möglichkeit geboten, die Produkte aus bauökologischer und -ökonomischer Sicht zu verbessern.

Mit der Verleihung dieser Auszeichnungen für die Knauf Platten wurde wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, dass Qualität und Umweltbewußtsein keine leeren Schlagwörter bei Knauf darstellen, sondern sehr ernst genommen werden.

IBO-Prüfzeichen
Vom IBO geprüfte Gipsplatten

Knauf Bauplatte
Knauf Trockenputzplatte
Knauf Bauplatte imprägniert
Knauf Feuerschutzplatte imprägniert
Knauf Feuerschutzplatte Super
Knauf Feuerschutzplatte mini
Knauf Feuerschutzplatte 2000
Knauf Ausbauplatte Super
Knauf Ausbauplatte 2000
Knauf Ausbauplatte Universal
Knauf Diamant Hartgipsplatte
Knauf Massivbauplatte
Knauf F146 Trockenestrich

Vom IBO geprüfte Ansetzbinder, Basisgipse, Spachtelmassen, Putze und Dünnputze

Knauf Ansetzbinder:
Knauf Perlfix Ansetzbinder
Knauf Basisgipse:
Alabastergips, Bau- und Elektrikergips, Elektrikergips, Liniergips, Modelliergips, Modelliergips Spezial, Stuckgips
Knauf Spachtelmassen:
Knauf fugenfüller leicht, Knauf Q2 Super, Fugenspachtel Royal, Füllspachtel innen, Knauf Innenspachtel Uniglett und Wandspachtel innen, Knauf Gelbband Flächenspachtel, Knauf Vidiwall Filler, K12 Fugenspachtel, Kalkspachtel Z, Grünband K1 Füll- und Glättspachtel, Knauf Fertigtünich 6-30, Knauf Readyfix 900
Knauf Putze und Dünnputze:
Knauf Rotband, Knauf Blauband Tünich, Knauf Multi Finish / Multi Finish M plus, Knauf Grauband, Knauf MP75 und MP75L, Knauf Goldband, Knauf Starter, Knauf Handputz 6-30

Hier finden Sie die IBO-Prüfberichte:
IBO Prüfbericht Knauf Platten
IBO Prüfbericht Knauf Ansetzbinder, Spachtelmassen, Putze und Dünnputze

IBR-Siegel
Vom IBR geprüfte Platten

Knauf Vidiwall Gipsfaserplatte
Knauf Vidifloor Gipsfaserplatte
Knauf Gipsplatten

Vom IBR geprüfte Spachtelmassen

Knauf Sheetrock BaseFiller
Knauf Sheetrock Fill&Finish light
Knauf Sheetrock ProSpray AllPurpose
Knauf Sheetrock ProSpray Plus
Knauf Sheetrock SuperFinish

Vom IBR geprüfte Putz-Systeme

Knauf LEGITO Lehm-Gips-Putz
Knauf Kalkspachtel Z

Hier finden Sie die IBR-Prüfberichte:
IBR-Prüfbericht Knauf Vidiwall Gipsfaserplatte
IBR-Prüfbericht Knauf Vidifloor Gipsfaserplatte
IBR-Prüfbericht Knauf Gipsplatten
IBR-Prüfbericht Knauf Fertigspachtelmassen
IBR-Prüfbericht LEGITO Lehm-Gips-Putz, Kalkspachtel Z

Rauchgas-Entschwefelungs-Anlagen-Gips

Rauchgas-Entschwefelungs-Anlagen-Gips
Die Erfolgsgeschichte

Saubere Luft und Schonung der endlichen Ressource Naturgips. Das sind schlagkräftige Beweise für die umweltorientierte Forschungs- und Entwicklungsarbeit bei Knauf.

Seit 1983 werden deutsche Kohlekraftwerke immer sauberer und erzeugen gleichzeitig im Zeitraffertempo neuen Gips. Schwefelhaltiges Rauchgas, das beim Verbrennen fossiler Brennstoffe entsteht, entweicht nicht mehr in die Luft und kehrt als saurer Regen zurück, sondern wird mit natürlichem Kalk entschwefelt. Dabei entsteht feinster, reiner REA-Gips – Rauchgas-Entschwefelungs-Anlagen-Gips. REA-Gips entsteht nach den gleichen Gesetzmäßigkeiten wie Naturgips. Nur läuft dieser Prozess im Zeitraffertempo in wenigen Stunden ab, während die Natur Millionen Jahre zur Bildung der Gipslagerstätten benötigte.

REA Schaltwerte
Knauf Know-how

Sowohl die Technik zur Entschwefelung als auch die Entwicklung der Verfahren zur Verwendung des REA-Gipses in der Baustoffindustrie basieren auf unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeit und unserem umfassenden Know-how sowie einer engen Zusammenarbeit mit Anlagenbauunternehmen und den Betreibern von Kohlekraftwerken. Diese Verfahren haben sich mittlerweile weltweit durchgesetzt, so dass nahezu alle großen Kohlekraftwerke mit einer Nassentschwefelung ausgerüstet sind.

Gips - Baustoff der Natur
Knauf Qualität

Da die Entstehung des REA-Gipses mit der des Naturgipses grundsätzlich vergleichbar ist, gibt es auch hinsichtlich der Gipsqualität keinen Unterschied, die chemische Formel ist immer CaSO4•2H2O. Die bautechnischen Gebrauchseigenschaften der aus REA-Gips hergestellten Branntgipse gleichen denen aus natürlichem Gipsgestein, unterschiedlich ist lediglich die anfallende Form – feinkristalline Aufschlämmung beim REA-Gips, Felsgestein beim Naturgips. Die Qualität des Rohstoffs, egal welcher Herkunft, wird nach einheitlichen hohen Maßstäben geprüft und sichergestellt.

Gips
Nachhaltige Logistikkonzepte

Auch im Hinblick auf Nachhaltigkeitsaspekte hat sich Knauf in zahlreichen Fällen entschieden, Gipswerke in die unmittelbare Nachbarschaft von Kohlekraftwerken zu bauen und zu betreiben. So kommt der REA-Gips auf dem kürzesten Weg zur Verarbeitung. Der vom Kraftwerk produzierte Überschussdampf und Strom wird dabei nutzbar. In anderen Fällen, in denen von den Kraftwerken entfernt liegende Gipswerke mit REA-Gips versorgt werden, wird vornehmlich auf den Einsatz von ökologisch verträglichen Bahn- und/oder Schiffstransporten geachtet.

Knauf – weltweit Marktführer bei der Verwendung von REA-Gips

Knauf setzt in seinen Gipswerken jährlich rund 7 Mio. Tonnen REA-Gips ein. Damit leistet Knauf einen wichtigen Beitrag zur weltweiten Schonung von Natur und Umwelt.

Biodiversität

Biodiversität - mit Dank zurück!
Mit Dank zurück

Mensch und Natur haben sich über Jahrtausende lang arrangiert, um gemeinsam überleben zu können. Vielleicht hat die Ökonomie in den letzten hundert Jahren zu sehr überhandgenommen. Nun geht der Weg zum Glück weltweit in die Richtung einer nachhaltigen Entwicklung. Auf genau diesem Weg ist Knauf schon lange.

Nachhaltiger Gipsabbau

Weltweit betreibt Knauf über 60 Steinbrüche und Gruben in 23 Ländern. Es ist gute bergbauliche Tradition, dass der Natur zurückgegeben wird, was Knauf sich für den Abbau nur kurze Zeit ausgeliehen hat: natürliche und landwirtschaftliche Flächen. Nachhaltige Rohstoffgewinnung nimmt Rücksicht auf bestehende Lebensräume von Flora und Fauna. Sie fördert gezielt den Arten- und Biotopschutz während und nach der Gewinnung der Rohstoffe.

Forschungen der letzten Jahre haben belegt, dass betriebene Abbaustätten keineswegs "Wüsten der Landschaft" sein müssen. Die steinigen Oberflächen der Gipssteinbrüche, die auf den ersten Blick eher lebensfeindlich erscheinen, beherbergen mannigfaltige Lebensräume für eine ebenso vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Diese Artenvielfalt war vor einem Jahrhundert noch deutlich verbreiteter. Doch durch die landwirtschaftlich zunehmende Nutzungsintensität hat sich dies geändert. Steinbrüchen, egal ob noch genutzt oder schon aufgelassen kommt damit eine große Bedeutung als besonderer Lebensraum und Rückzugsort für bedrohte Pflanzen und Tieren zu.

Umweltproduktdeklaration

BAU-EPD

EPDs beinhalten eine Ökobilanz für ein Produkt und zeigen die verschiedenen Umwelteigenschaften detailliert auf.

Sie basieren auf der ISO 14025 und EN 15804 und sind damit besonders für Gebäude-Zertifizierungen (ÖGNB, ÖGNI, klima:aktiv, …) die anerkannte Informationsgrundlage.

Zur Bau-EPD

Nachhaltigkeitsbericht 2013/14

Mit seinem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht legt Knauf Rechenschaft über seine unternehmerische Verantwortung ab. Das Unternehmen beschreibt den Einfluss seiner Tätigkeit auf Umwelt und Gesellschaft, dokumentiert zentrale Kennzahlen sowie Ziele und Maßnahmen, mit denen es seine Aktivitäten steuert. Die Berichtsinhalte beziehen sich auf elf Standorte von Knauf in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Großbritannien, Spanien und Portugal. Langfristig sollen die Berichtsgrenzen auf weitere weltweite Unternehmensstandorte ausgeweitet werden. Berichtszeitraum sind die Geschäftsjahre 2013 und 2014 (1. Januar bis 31. Dezember). Der Bericht wurde in Übereinstimmung mit der Option „Kern“ der aktuell gültigen Leitlinien G4 der Global Reporting Initiative (GRI) erstellt. Vorbereitend dazu führte Knauf eine Wesentlichkeitsanalyse durch. Die dabei priorisierten Nachhaltigkeitsthemen bestimmen den vorliegenden Berichtsinhalt.

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