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Sanieren in Feuchträumen

Wohnen mit Trockenbausystemen bedeutet Flexibilität und Funktionalität in der Raumgestaltung. Der Wohnraum kann ohne komplizierte Bautechnik nach den jeweiligen Bedürfnissen gestaltet werden und sich wiederum an spätere Nutzungsänderungen und Anforderungen anpassen.

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Was Sie wissen sollten

Feuchträume
  • Feuchträume
  • wasserbeaufschlagte Flächen abdichten
  • Fliesen verfugen

Verwirklicht werden können die individuellen Vorstellungen mit einem modernen Baustoff, der hervorragende bauphysikalische Eigenschaften hinsichtlich Brandschutz, Schallschutz, Wärmeschutz sowie der Temperatur- und Feuchtigkeitsregulierung besitzt.

Möglichkeiten bei Feuchträumen

Für alle Trockenbaulösungen ohne zusätzliche Anforderungen, wie Zwischenwände, Vorsatzschalen, usw. bietet sich die bewährte Knauf Gipsplatte an. Diese können mit vollflächiger Abdichtung für Wand- und Bodenflächen eingesetzt werden, die zeitweise und kurzfristig mit Spritzwasser geringfügig beansprucht sind. In Feuchträumen, wie beispielsweise Bäder, die gelegentlich Spritzwasser ausgesetzt sind, sind imprägnierte Gipsplatten die richtige Wahl. Imprägnierte Gipsplatten, die nicht verfliest werden, bilden eine ebene Oberfläche, welche ideal für weitere Oberflächenbeschichtungen geeignet sind. Alternativabdichtungen sind zusätzlich im Spritzwasserbereich erforderlich. Bei hoher Feuchtigkeitsbeanspruchung der Beanspruchungsgruppe W4 dürfen gemäß ÖNORM keine feuchtigkeitsempfindlichen Baumaterialien verwendet werden. Keine Sorge, denn in diesem Fall bietet Knauf die Zementbauplatte AQUAPANEL® Cement Board an. Diese Platte wird aus Portlandzement hergestellt, auf beiden Seiten mit Glasgittergewebe armiert, und ist ein extrem dauerhafter Baustoff, der einen soliden, festen und nicht brennbaren Untergrund für alle Arten von Innen- und Außenanwendungen bietet. Die Platten quellen nicht, sind wasser- und feuchtigkeitsbeständig und widerstandsfähig gegen Schimmelpilzbefall. Diese können für Wand- und Bodenflächen eingesetzt werden, die durch Brauch- und Reinigungswasser beansprucht sind. Die Leichtzementplatte lässt sich einfach und ohne Spezialwerkzeuge verarbeiten. Durch Ritzen und Brechen wird sie auf das richtige Format gebracht. Zusätzlich zu den Wandsystemen existiert für Bodenanwendungen ein System aus zementgebundenen Estrichelementen. AQUAPANEL® Cement Board behalten auch bei permanenter langfristiger Wasser bzw. Feuchtigkeitseinwirkung ihre Festigkeit und Stabilität, das bringt höchste Anwendungssicherheit.

Bäder im Fokus

Je nach Beanspruchung und Nutzung der Feuchträume, gibt es diverse Trockenbausysteme. Doch was sind generell die Nachteile von älteren Bädern? Auf welche Details sollte man bei der Sanierung von Feuchträumen achten? Einerseits sind in älteren Bädern oft unbrauchbare Wasser- und Abwasserleitungen vorhanden, unterdimensionierte, zugesetzte Leitungen und defekte Sanitäreinrichtungen sind keine Seltenheit. Die Bäder von früher sind für den heutigen Standard zu klein. Oft ist kein Anschluss an ein zentrales Heizungssystem gegeben, beispielsweise wird das Warmwasser mit diversen Badeöfen aufbereitet, die auch gleichzeitig für die Beheizung des Bades dienen.

Flexibilität ist gefragt

Der Trockenbau ist sehr flexibel einsetzbar und ermöglicht eine große gestalterische Freiheit bei geringem Raumbedarf. Dies gilt auch für den Feuchtraumbereich. Nach der Sanierung wurde das Badezimmer beispielsweise verlegt, vergrößert und der Raum komfortabel aufgeteilt. Das Badezimmer wurde durch schlanke Trockenbauwände automatisch etwas größer. Die Basis für einen raffinierten, rationellen und sicheren Ausbau im Sanitärbereich bildet die moderne Technik der Vorwandinstallation und Installationswände. Die Vorwandinstallationen sind bis zu 1,50 m hoch und bringen so keinen Verlust der Grundfläche. Diese wird als freistehende Konstruktion vor bestehende Wände montiert. Das System zeigt mehrere Vorteile für eine individuelle Planung: Sämtliche Installationsleitungen können offen vor der bestehenden Wand ausgeführt werden. Die Leitungsführungen der Wasser- und Elektroanschlüsse für die Waschmaschine und Trockner verlaufen problemlos in Trockenbauwänden. Der Abstand der Vorsatzschale zur Wand ist variabel und bietet reichlich Platz für eine normgerechte Schallentkoppelung sowie für eine effektive Dämmung der Rohrleitungen. Die Sanitärinstallationen sind wieder auf dem Stand der Zeit und aus dem Funktionsraum Bad wird ein Ort der Sinnlichkeit, Ruhe und Erholung. Zudem kann der Schallschutz durch geprüfte Trockenbausysteme verbessert werden. Wie gesagt, es liegt in der Natur der Trockenbausysteme jeden Modernisierungsfall auf ideale Weise zu lösen, auch in Feuchträumen.

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